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Die Einführung der Pockenimpfung vor 220 Jahren im Ries
Online-Vortrag

Impfen, damals wie heute ein aktuelles Thema!

In früheren Zeiten war es mit den hygienischen Verhältnissen und der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung nicht zum Besten gestellt. Auf dem Land versorgten Dorfbader die Leute und auch die Heilmethoden der Ärzte in den Städten waren nicht immer erfolgreich. So rafften Epidemien oftmals reihenweise die Bevölkerung dahin. Erst im Laufe der Zeit wurden diese Verhältnisse verbessert. Die Pocken gehörten zu den schlimmen Infektionskrankheiten. In regel-mäßigen Abständen erkrankten Kinder daran. So starben bei einer Pockenepidemie 1803 allein in Wechingen 27 Kinder. Bereits ab 1769 wurden in Nördlingen Pocken-Impfversuche an Waisen-kindern durchgeführt. Auch der Mönchsdegginger Pfarrer Winkelmann gehörte zu den Pionieren und unternahm Impfversuche an seinen eigenen Kindern. Der Durchbruch gelang aber erst im Jahr 1796 in England durch die Entdeckung der Wirk¬samkeit der Kuhpockenimpfung. Im Fürsten¬tum Wallerstein machte sich daraufhin Fürstin Wilhelmine Friederike für die Impfung stark und ordnete so genannte „Kuhpockenpredigten“ an, lange bevor im Jahr 1807 in Bayern als erstem Land die Pocken-Impfpflicht eingeführt wurde.

In einem Power-Point-Vortrag soll das frühere Gesundheitswesen, die Einführung der Kuh-pocken¬impfung in den Rieser Orten und die damit verbundenen Schwierigkeiten erläutert werden.

Die Online-Veranstaltung findet als Kooperation zwischen Bildungswerk Harburg und Verein Rieser Kulturtage statt.

Kurstermine 1

  •  
    Ort / Raum
  • 1 Donnerstag, 10. Juni 2021, 19:30 – 21:00 Uhr
  • 1 Vergangene Termine
  • Gebühr
    kostenlos
  • Kursnummer: 101
  • Start
    Do. 10.06.2021
    19:30 Uhr
    Ende
    Do. 10.06.2021
    21:00 Uhr
  • 1 Termin / 1 Ustd.
    Anmeldeschluss: Do. 10.06.2021
    Dozent*in:
    Gerhard Beck