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Harburger Bildungswerk fährt ins „Ländle“

Zu einer informativen, zweitägigen Fahrt hatte das Bildungswerk der Stadt Harburg eingeladen. 44 Teilnehmer fuhren bei besserem Wetter - als von der Vorhersage prognostiziert - nach Herrlingen, wo vom Werkleiter, Herrn Diegel, der Ablauf der Kalkproduktion erläutert wurde. Aufgrund des hochwertigen Kalksteines wird in Herrlingen hauptsächlich Kalk für die Industrie und für Enthärtungsanlagen produziert. Etwa 100.000 Tonnen im Jahr verlassen das Werk.

Nach einem Zwischenhalt am Blautopf erreichte die Gruppe den Übernachtungsort, die Stadt Mössingen. Im Hotel der Familie Fischer wurde übernachtet, bereits bei Ankunft wurde die Harburger Gruppe mit einer Bierprobe und einer Musikgruppe überrascht. Der Seniorchef Heinrich Fischer und sein Sohn führten durch die Brauerei. Gerne erzählte Heinrich Fischer von seiner Zeit in der Harburger Sonnenbrauerei. Während seiner Lehre habe er Harburg schätzen gelernt. Am zweiten Tag stand der Besuch des Stammsitzes der Hohenzollern, die gleichnamige Burg, mit einem Besuch auf der Tagesordnung. Die imposante Burg bietet einen hervorragenden Rundblick über die schwäbische Alb. Beeindruckend waren auch die Prachträume und die Schatzkammer in der Burg.

Die Weiterfahrt führte nach Tübingen. Nach dem Mittagessen im bekannten Gasthof Neckarmüller erfuhren die Teilnehmer der Reisegruppe, dass Tübingen mit 90.000 Einwohner etwa 30.000 Studenten beheimatet. Die Führer erklärten, dass Tübingen keine Universität habe, sondern eine Universität sei. Als Grund wurde angeführt, dass aufgrund der historischen Altbausubstanz die verschiedenen Fakultäten über die ganze Stadt verstreut seien.

Auf dem Heimweg bedankte sich Reiseleiter Wolfgang Kilian und Bildungswerkleiterin Doris Thürheimer für die hohe Disziplin der Reisegruppe und freute sich über die vielen erhaltenen Informationen. Aus der Gruppe wurde der Wunsch laut, vielleicht im nächsten Jahr erneut eine Fahrt zu organisieren.

17.06.24 09:52:31